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Es gibt inzwischen
eine reiche Auswahl von konventionellen und experimentellen
Literaturangeboten im Web. Das Internet ermöglicht reichhaltige
Möglichkeiten digitale Literatur in allen möglichen
Variationen zu genießen.
Das Projekt Gutenberg
strebt die größte Textsammlung online an, allerdings
werden hier nur diejenigen fündig, die Literatur suchen,
auf der keine Urheberrechte mehr liegen.
MATEO dagegen hat
sich eher auf alte Buchdrucke spezialisiert.
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Projekt
Gutenberg |
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Mannheimer
Texte Online (MATEO) |
Im Mitschreibprojekt
Literaturcafé sind mittlerweile 2000 registrierte Hobby-
und Berufsautoren dabei, sukzessive ein bandwurmartiges Geflecht
von Geschichten und Diskussionen über alle Aspekte des
Schreibens zu entwickeln und fortzuführen.
Claudia Klingers Projekt eines digitalen Tagebuchs kann man
als die Internetvariante modernen Exhibitionismus sehen. Mit
viel Charme werden dort aktuelle Entwicklungen und Trends
reflektiert.
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Literaturcafé |
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Digital
Diary von Claudia Klinger |
Im Netz tummeln
sich verschiedene AktivistInnen, die viele Aspekte des literaischen
Kulturbetriebs repräsentieren und kommentieren.
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Andreas
Kneib |
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s.netic |
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Literatur
am See |
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grammatron.com |
Im Berliner Zimmer
versorgen sich Interessierte mit Buchtipps und erotischer
Literatur sowie mit vielen Links rund um die Literaturcommunity.
Die größte und beste Site über deutschsprachige
Autoren stammt von Helmut Schulze aus Italien. Hier sollen
alle Informationen über Autoren online zur Verfügung
stehen.
Ein ähnliches, aber kleineres Projekt bietet die FU Berlin
an. Es versucht die für Germanisten interessanten Links
im Web zu sammeln und kurz zu kommentieren.
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Berliner
Zimmer |
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Helmut
Schulzes Literaturseite |
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Literaturprojekt
der FU Berlin |
Ted Nelson war
in den sechziger Jahren mit Xanadu der erste, der eine interne
Verbindung von Dokumenten und damit die Grundidee der per
Hyperlink verbundenen (Hyper-)Texte schuf.
Die neueren deutschen Anhänger des Konzepts literarischer
Hypertexte, die nicht linear gelesen werden sollen, berufen
sich auf Michael Joyce, der 1987 einen ersten Text veröffentlichte.
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Project
Xanadu - The
Original Hypertext Project |
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futuristischer
Lesesalon |
In einer sogenannten
Treefiction, einem Mitschreibprojekt wie etwa "Die Säulen
von Llacaan", finden sich Autoren zusammen, um gemeinsam
eine Geschichte zu schreiben, in der an jedem Knotenpunkt
neu angeknüpft werden kann. Das Resultat ähnelt
einem Hypertext, dessen Elemente sich durch das Verfolgen
von Links nach eigenen Vorstellungen erkunden lassen.
Einer der ersten dieser Hypertexte war die "Imaginäre
Bibliothek".
Weitere Beispiele digitaler Geschichten finden sich im "Netlit"
des Museums für Literatur am Oberrhein. Mit dieser Gestaltung
löst sich die lineare Ordnung in Kapitel und Unterkapitel
vordergründig auf.
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Die
Säulen von Llacaan |
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Imaginäre
Bibliothek |
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Netlit |
Hier finden sich
auch weitere Links, die zu anderen Projekten führen.
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