8 Okt 2010

Rom Tagebuch > 4.10.2010

Posted by Arno

Montagvormittag wollen wir uns die Kalixtus-Katakombe ansehen. Wir werden von einem sehr netten jungen Mann (Praktikant, Theologie und Geschichte, will Lehrer werden) geführt.

Da die frühen Christen das Himmelreich nahe wähnten und glaubten, nur in körperlicher Gestalt wieder auferstehen zu können, waren Feuerbestattungen nicht angesagt. Andererseits war Boden im antiken Rom sehr teuer und Bestattungen durften nicht innerhalb der Stadtmauern durchgeführt werden. So kam es, dass man unter der Erde ganze Totenstädte anlegte. Im Mittelalter gingen sie verloren und wurden im 19. Jahrhundert neu entdeckt und der Offentlichkeit wieder zugänglich gemacht.

Die Kalixtus-Katakombe vermittelt einen sehr glaubhaften Eindruck von dieser frühchristlichen Praxis.

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Nur mussten wir zuerst die heutigen römischen Autobusse bezwingen, was nicht jedem gelungen ist.

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