Merkwürdige Mülltrennung: was darf in den Gelben Sack

Mülltrennung – das ist für die meisten Deutschen Umweltschutz in Reinform. Zwei Drittel geben in einer Umfrage an, Müll zu trennen sei ihr größter Beitrag zum Umweltschutz. Sogar Kinder lernen schon im Kindergarten im frühpädagogischen Mülltrennunterricht das Einmaleins des deutschen Kreislaufwirtschaftsgesetzes und der Verpackungsverordnung.

Absurdes System

Doch leider ist gerade beim Gelben Sack und der Gelben Tonne ein geradezu absurdes System entstanden. (…) In die Gelbe Tonne dürfen immer noch ausschließlich Verpackungen geworfen werden. Plastikzahnbürsten hingegen oder Plastikstrohhalme – alles was aus Plastik ist, aber keine Verpackung – gehört in den Restmüll und wird damit verbrannt (…).

Doch selbst die sorgfältig sortierten Joghurtbecher und Schokoladenverpackungen aus dem Gelben Sack werden oft verbrannt. Bis zu zwei Drittel dieses Plastikmülls landet nämlich in der so genannten thermischen Verwertung. Das ist völlig legal. Denn die Recyclingauflagen sind seit den Anfangsjahren des Trennens in den 90er-Jahren kaum gestiegen.
Der Politik sind alle Probleme bekannt, seit langem verspricht sie ein besseres System. Doch nichts passiert. Die verschiedenen Parteien schieben sich die Schuld daran gegenseitig zu.

Und so wird weiterhin wertvoller Plastikmüll verbrannt – statt recycled zu werden.

Quelle und ganze Sendung auf

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2013/gelbersack137.html

 

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