From the monthly archives: April 2011

Angeregt durch unser aktuelles Thema im Unterricht, habe ich mich auch nochmal über das Haushaltsdefizit der USA informiert.
Obama hat nun “drastische Haushaltskürzungen” angekündigt. Dies will Obama mit ” einer Steuerreform, Einsparungen im Verteidigungsbudget und Änderungen im staatlichen Gesundheitswesen” erreichen. Dabei will Obama aber nicht den Wirtschafts-Aufschwung gefährden.
Das Verteidigungsbudget, dass derzeit bei 900 Milliarden Dollar liegt (s. ZeitOnline) , soll um 400 Milliarden Dollar gekürzt werden.
Steuersenkungen kündigt Obama speziell den finanziell Gesicherten des Landes an. “…Wir können uns nicht eine Billion Dollar an Steuererleichterungen für jeden Millionär und Milliardär in unserer Gesellschaft leisten.”
Es soll jedoch auch eine umfassende Steuerreform durchgesetzt werden, da die Gesamtverschuldung 14,2 Billionen Dollar betrage. Hinzu kommt dieses Jahr noch ein Defizit von 1,65 Billionen Dollar.
Schon vor diesen Ankündigungen stellten sich die Republikaner quer, da Steuererhöhungen inakzeptabel wären. Sie drohten weiterhin mit einer Blockade im Kongress.

Meines Erachtens ist die Reaktion der Republikaner unangebracht, unüberlegt, naiv, unverantwortlich, wenn nicht sogar das “Siegel einer neuen Finanzkrise” in den USA. Wie kann man nur so uneinsichtig sein? Mir hat der Artikel bestätigt, dass das politische System in Amerika optimiert werden muss. Nur so kann der finanzielle Absturz verhindert und die Zufriedenheit des Volkes gesichert werden.

Den vollständigen Artikel könnt ihr auch noch mal unter  http://www.n-tv.de/politik/Obama-schnuert-den-Guertel-enger-article3099146.html lesen. (Quelle)

 

25-Prozent-Ziel
Ex-IWF-Chefökonom zählt Ackermann zu “gefährlichsten Bankern”

Ackermann Wiki

Scharfe Kritik am Deutsche-Bank-Chef: Der frühere IWF-Chefökonom Simon Johnson hält Josef Ackermann für “einen der gefährlichsten Bankmanager der Welt”. Sein berüchtigtes Renditeziel von 25 Prozent ermögliche allein der deutsche Steuerzahler – weil er notfalls für eine Pleite hafte.

Berlin – Keine Zahl verbindet sich so mit Josef Ackermann wie die 25: So hoch, predigte der Deutsche-Bank-Chef jahrelang, sollte die Eigenkapitalrendite seines Instituts sein. Der Schweizer erklärte das umstrittene Ziel zwar zuletzt selbst für unerreichbar – aber nur weil strengere Regulierungen den Gewinn der Banken schmälerten. Grundsätzlich hält Ackermann an der Vorgabe fest.

Für diese Einstellung wird der Banker nun auch aus den USA kritisiert: Der ehemalige Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF), Simon Johnson, bezeichnete den Deutsche-Bank-Chef als “einen der gefährlichsten Bankmanager der Welt”. Die von Ackermann angepeilte Rendite sei nur möglich, “weil er genau weiß, dass die Deutsche Bank ein Systemrisiko darstellt und daher von den Steuerzahlern gerettet würde, falls ein Konkurs droht”, sagte Johnson der “Tageszeitung” (“taz”).

Johnson, der anderthalb Jahre Chefökonom des IWF war und heute am renommierten MIT-Institut lehrt, gilt als Experte für Finanzkrisen. Eine neue Krise droht seiner Ansicht nach, falls die Eigenkapitalregeln für Banken nicht deutlich verschärft werden. Das internationale Abkommen Basel III reiche dafür nicht aus: “Wenn das Finanzsystem sicher sein soll, muss das Eigenkapital bei 20 bis 45 Prozent der Bilanzsumme liegen”, sagte er der “taz”. Die Deutsche Bank komme derzeit nur auf vier Prozent.

Von strengeren Regeln sehen die Bankenaufseher laut Johnson jedoch ab, weil sie glaubten, dass große Wirtschaftsnationen große Banken benötigten, die nicht zu sehr reguliert werden dürften. Für die Banken sei das ein Freibrief. Sie gingen “waghalsige Risiken ein, indem sie enorme Kredite aufnehmen, denen kaum Eigenkapital entgegensteht”. Die Absicherung übernehme der Steuerzahler – laut Johnson “das klassische Rezept für eine neue Krise”.

Auch unter Branchenkollegen und Politikern ist Ackermanns Vorgabe seit langem umstritten – nicht zuletzt, weil sie weit entfernt ist von den Gewinnspannen in anderen Wirtschaftszweigen. “Dass Banken und Kapitalanleger eine Rendite von 25 Prozent erwarten, während Kunden und Firmen keine zehn Prozent erwirtschaften, muss schiefgehen”, sagte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier bereits 2008.

Die Eigenkapitalrendite berechnet sich, indem der Gewinn durch das eingesetzte Kapital geteilt wird. Sie lässt sich deshalb auch steigern, indem das Eigenkapital verringert wird – etwa durch Einsparungen. Eine niedrige Eigenkapitalquote gilt jedoch als eine der größten Gefahren für das Finanzsystem.

[Quelle: Spiegel-Online]

 

apocalypse reiter

In einem offenen Brief wendet sich der österreichische Management-Lehrer Fredmund Malik an die jungen Manager und Studenten und prophezeit ihnen “die besten und interessantesten Karrieren, die es in der Geschichte bisher gab”.

Er ist der Meinung, dass Wirtschaft und Gesellschaft derzeit durch eine der revolutionärsten Umwandlungen gingen, die es bisher gegeben habe. Er nennt sie “die große Transformation 21″. Solche Transformationen habe es in der neueren Geschichte bisher alle 250 Jahre gegeben.

>>>> Den vollständigen Artikel gibt es […hier].

 

Dokumentarfilm oder einfach nur eine Hetze gegen die Reichen in Amerika?

Die Kritiken von deutscher Seite aus waren ambivalent. Cinema sagt zum Beispiel: „Die Zustände, die der Film beschreibt, sind erschreckend, doch Moore will vor allem provozieren – und manipulieren. Statt Zusammenhänge zu erklären, kombiniert er beliebig ausgewählte Beispiele zu einem diffusen Schurkenstück. Dennoch ist Moores Kritik am Kapitalismus berechtigt – und hätte gerade deshalb einen besseren Film verdient. Fazit: Michael Moores pointierte, doch auch recht willkürliche Polemik zeigt, welchen Preis die Amerikaner für ihre Liebe zum Kapitalismus zahlen.“

 

Die Frage die ich mir selber stelle ist, ob es denn wirklich eine ” freie” Marktwirtschaft ist, wenn der Staat jedes Mal den Kopf für die Banken hinhält und sie mit riesigen Mengen an Geld unterstützt beziehungsweise rettet.

 

Was sagt ihr dazu? :)

 

 

Das ist genau das, was ich am Anfang der Diskussion zum Thema ” Libyenkrieg” gemeint habe! Ein Irrtum der Alliierten hat nun den “Mitkämpfern” das Leben gekostet. Die Frage, die ich mir jetzt stelle, ist, ob so ein nicht gewollter ” Kollateralschaden” akzeptabel ist. Auch wenn ein Krieg immer unschuldige Menschenleben kostet, sind solche ” Pannen” vermeidbar. Laut des Artikels auf  spiegel.de hätten die Flugzeuge die Rebellen auf Grund eines Freudenfeuers angegriffen, welches die Rebellen veranstaltet hätten.

Des Weiteren steht in dem Text, dass die Angriffe der Gadaffimilizen seit dem ersten Angriff der Vereinten Nationen unverändert die Rebellen angreifen würden, was eigentlich gegen die Erwartungen der NATO ist. Das zeigt wiederum, dass dieser “Beistand” der Alliierten nicht fruchtet und bis jetzt eher sinnlos war. Ob die Kollateralschäden mit dem ” Endziel” , welches vielleicht irgendwann einmal erreicht wird, also dass Gadaffi abtritt, vereinbar sind beziehungsweise das größere Wohl über den Schäden steht, wird sich zeigen! Meine Meinung zu diesem Krieg ist bis jetzt zwiegespalten.

>>>> den vollständigen Artikel gibt es […hier ]

 

face7bill 2

Eine interessante Seite von “National Geographic” zum Zustand der Welt. Sehr gut gemacht […hier].

>>>> dazu auch die Weltbevölkerungsuhr […hier]

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