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Die Europäische Kommission will den Landwirten und Gärtnern in Zukunft die Verwendung von Einheits-Saatgut vorschreiben. Alte und seltene Sorten haben kaum Chancen auf eine Zulassung, ihr Anbau wird strafbar – auch wenn er im privaten Garten erfolgt.

Den vollständigen Artikel gibt es in den „Deutschen Wirtschafts Nachrichten“ (…hier)

 

Zu diesem Thema fällt den Menschen anscheinend immer etwas ein. Hier mal eine sehr bildhafte Variante.
Ihr könnt sie hier herunterladen.

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PS Mich hat die Grippe erwischt und ich werde vermutlich Montag und Dienstag nicht in die Schule kommen. Also Aushänge beachten.

 

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Hier GASP als MindMap, entwickelt mit PW2-13 aus dem Text von der Seite des Auswärtigen Amtes (Anfang).

>>> zum Download als PDF

 

In den USA nehmen sich immer mehr Soldaten das Leben. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Selbstmorde auf 349 gestiegen, sagte Pentagonsprecherin Cynthia Smith. Das sind mehr Tote, als die Armee im selben Jahr durch Kampfhandlungen in Afghanistan zu verzeichnen hatte. Dort starben nach Angaben der Nachrichtenagentur AP im vergangenen Jahr 295 US-Amerikaner, berichtet die Militärzeitung Stars and Stripes.
Die Zahl der Selbstmorde ist in den vergangenen Jahren dabei kontinuierlich gestiegen: Im Jahr 2010 waren es 295 Fälle, ein Jahr später 301. Am häufigsten nahmen sich Soldaten das Leben, die an den Kämpfen in Afghanistan beteiligt waren.
Die hohe Zahl an Selbsttötungen bereiten den US-Streitkräften seit Längerem Sorge. Verteidigungsminister Leon Panetta sprach bereits vor Monaten von “einem der komplexesten und dringlichsten Probleme” der Streitkräfte.
Quelle: Die Zeit

 

 

Wie mit einigen (PW1) schon besprochen gibt es die Möglichkeit für uns, an Veranstaltungen der Fuldaer Zeitung in der Orangerie teilzunehmen.

Am 21.11.2012 um 19.00 Uhr spricht Oswald Metzger (Ex-Grüne, heute CDU) zum Thema „Eurokrise“

Am 30.11.2012 um 19.00 gibt der israelische Journalist Gil Yaron Auskunft zum Thema „Arabischer Frühling und seine Wirkung auf Israel“.

Wenn es noch geht, dann haltet Euch bitte mal den Termin frei, ich würde meinen, dass wir auch als PoWi-LK geschlossen hingehen können. Weiteres am Montag. Da brauche ich auch eine definitive Auskunft von Euch.

PS > „Oswald Metzger (* 19. Dezember 1954 in Grabs, Schweiz) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Publizist. Er war von 1974 bis 1979 Mitglied der SPD und von 1987 bis 2007 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen. Mitglied der CDU ist er seit April 2008.“ (Quelle: Wikipedia)

„Gil Yaron (* 26. April 1973 in Haifa, Israel) ist ein israelischer Arzt und Journalist. Yaron wuchs in Düsseldorf auf. Nach seinem Abitur studierte er an der Brown University in Providence, Rhode Island. Yaron ist verheiratet und lebt in Tel Aviv. Gil Yaron arbeitet heute für eine Reihe deutsch-, englisch- und hebräischsprachiger Publikationen. Er ist der Korrespondent zahlreicher Tageszeitungen, darunter die Rheinische Post, die WAZ, die Salzburger Nachrichten und der Tages-Anzeiger. Seine Artikel erscheinen in Magazinen wie dem SPIEGEL Geschichte, Damals und Internationale Politik (Zeitschrift), und in der Sonntagszeitung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Im Internet schreibt er unter anderem für Spiegel Online. Im englischsprachigen Raum arbeitet Gil Yaron mit dem Toronto Star und der The Globe and Mail, den wichtigsten Tageszeitungen Kanadas. In Israel schreibt er für ynetnews, Israels wichtigster Nachrichtenwebseite. Als Hörfunkkorrespondent der dpa–RUFA erreichen seine Berichte Millionen Hörer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.“ (Quelle: Wikipedia)

 

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Die Website zum Buch gibt es <…hier>

 

Ja, das macht Sinn
Eigenwillig hat das Nobelpreiskomitee oft entschieden. Selten aber war eine Entscheidung so kurios und so folgerichtig wie die Auszeichnung der EU, kommentiert M. Krupa.

  1. VON: Matthias Krupa

EU-Parade in Warschau (Archivbild)
Kaum war die Nachricht bekannt, dass in diesem Jahr die EU ausgezeichnet wird, wurde in Brüssel bereits gespottet, wer von den vielen EU-Vertretern den Preis im Dezember wohl entgegennehmen würde. Und ob man das Preisgeld nicht am besten gleich in den Euro-Rettungsfonds einzahlen sollte. Allerdings wäre mit den 930.000 Euro nicht einmal Zypern geholfen. Der erste, der am Freitagmittag den Weg vor die Kameras fand, war wenig überraschend der Präsident der EU-Kommission, Josè Manuel Barroso. “Große Ehre”, “große Emotionen”, na klar. Am Ende klatschten sogar einige Journalisten.
Der Spott ist verständlich. Trotzdem wird niemand ernsthaft bestreiten, dass die Europäische Union – früher die Europäische Gemeinschaft – seit ihrer Gründung vor mehr als 60 Jahren ein Garant für den Frieden auf einem lange Zeit wenig friedlichen Kontinent ist. Dass sie die demokratische Entwicklung in vielen Ländern befördert hat, die kurz zuvor noch Diktaturen waren. Dass sie im weltweiten Vergleich auch heute ein Hort der Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte ist. All das ist preiswürdig und richtig und wird auch nicht falsch, weil es schon oft gesagt wurde.
Kurios wirkt die Nachricht aus Oslo gleichwohl, weil niemand auf die Idee gekommen wäre, dass die EU ausgerechnet in den vergangenen Krisen-Jahren ein besonders leuchtendes Vorbild gewesen wäre. Und doch macht diesmal auch der Zeitpunkt der Auszeichnung Sinn, ganz anders als noch vor zwei Jahren die vorschnelle und letztlich schädliche Auszeichnung von Barack Obama.

Ausgerechnet in dem Moment, in dem der Zusammenhalt in der EU zu schwinden scheint, erinnert das Nobelpreiskomitee die Europäer an ihre eigenen Tugenden. Und daran, was neben der gemeinsamen Währung auf dem Spiel steht. Insofern ist die Auszeichnung mehr als nur eine Medaille für historische Verdienste.
Das gilt zumal, wenn man sich die Begründung der norwegischen Jury genauer anschaut. Darin ist eben nicht nur von der Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg die Rede und vom Fall der Mauer, der die Teilung zwischen Ost– und Westeuropa beendete. Die Jury erwähnt ausdrücklich die bevorstehende Aufnahme Kroatiens, die Beitrittsverhandlung mit Montenegro und die Aussichten auf einen Beitritt für Serbien. Die vier Frauen und zwei Männer, die den Preis verleihen, beziehen damit in einer sehr aktuellen Auseinandersetzung Stellung.
Denn die Zweifel an der Erweiterungspolitik der vergangenen Jahre sind ja nicht kleiner geworden, im Gegenteil. Je länger die Krise dauert, desto attraktiver erscheint vielen die Idee eines kleinen, aber feinen Kerneuropas. Das Nobelpreiskomitee würdigt nun ausdrücklich die umstrittene Erweiterungspolitik. Sie zeichnet die EU dafür aus, dass sie bislang eben keine neuen Grenzen gezogen hat. Nicht auf dem Balkan und auch nicht gegenüber der Türkei. Europa und die EU sind viel mehr als der Euro – das ist die wichtigste Botschaft, die von dieser Preisverleihung ausgeht.
Auch die sozialen Unruhen, die sich in manchen Ländern ausbreiten, sind kein Einwand. Zum einen erinnert der Preis die Europäer in der Krise an den Fortschritt, den es bedeutet, dass die Länder ihre Konflikte heute am Verhandlungstisch und nicht mehr auf dem Schlachtfeld austragen. Die historische Leistung wirkt weiter, auch wenn die europäische Politik heute oft quälend langsam und ungenügend erscheint. Zum anderen mahnt der Preis die Verantwortlichen, den inneren Frieden in den Ländern Europas nicht zu riskieren. Ohne ihn ist alles andere nichts – und die EU ein Traum von gestern.
In den Ohren eines jungen spanischen Arbeitslosen oder einer verarmten griechischen Rentnerin mag die Entscheidung des Nobelpreiskomitees zunächst wie Hohn klingen. Sie sollten sie vielmehr als Unterstützung begreifen.

  1. QUELLE: ZEIT ONLINE
  2. ADRESSE: http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-10/eu-friedensnobelpreis-kommentar/komplettansicht

 

 

Spiegel-Online berichtet:
Die rechtsextreme Kleinpartei “Pro Deutschland” begrüßt die wütenden Proteste in der muslimischen Welt – und damit nicht genug: Partei-Chef Rouhs will nach Informationen des SPIEGEL den umstrittenen Mohammed-Film “Die Unschuld der Muslime” in Berlin zeigen. In voller Länge.
Hamburg – In dem Film “Die Unschuld der Muslime” wird der Prophet Mohammed als blutrünstig und sexuell abartig dargestellt. Das Video ist offenbar mit dem Ziel gemacht worden, Muslime möglichst heftig zu provozieren. Dieses Ziel hat er auch erreicht und für wütende Reaktionen in der muslimischen Welt gesorgt. US-Außenministerin Hillary Clinton nannte den Film “widerlich und verwerflich”.
Angesichts der Eskalation hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) die Veröffentlichung eines Werbetrailers für einen antiislamischen Film auf der Website von “Pro Deutschland” scharf kritisiert. “Solche Gruppen und Organisationen wollen die Islamisten auch in Deutschland provozieren”, so Friedrich. “Damit gießen sie grob fahrlässig Öl ins Feuer.”

Rechtliches zu einem möglichen Verbot

§ 166
Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen

(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§
11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

 

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Derzeit sind im Raum Fulda wieder einmal Bauerfänger unterwegs, die mit scheinbaren Fragen versuchen, die Bürger zu verunsichern. „Wurden die zwei Weltkriege gezielt gegen Deutschland vorbereitet?“
Dahinter stehen Leute, die vorgeben, die Bundesrepublik habe sich 1990 mit der Wiedervereinigung selbst aufgelöst, indem der alte Art. 23 aus dem GG gestrichen wurde. Deshalb sei die staatliche Selbstverwaltung wieder in die Hände der Bürger zurückgefallen und staatliche Stellen handelten ohne Rechtsgrundlage.
Hinter solchem Quatsch steht eine „Interessengemeinschaft Volksaufklärung“, deren Ableger in anderen Bundesländern als „rechtsextrem“, nicht als Neonazis, eingestuft werden (z.B. Mecklenburg-Vorpommern).
Man schwärmt von einer „Republik Freies Deutschland“, gibt Personalausweise und Führerscheine für 50.- Euro heraus, hat einen Kanal auf Youtube usw. Also insgesamt eine Horde von Spinnern, die in Petersberg anscheinend von einem Thomas Graef engeführt wird.